Navigation Überspringen

CSU-Logo

ÜBERSICHT

Archiv

Archiv Aktuelles

Wir kriegen die volle Breitseite ab

Artikel vom 20.08.2016

12.08.2016, 10:02 Uhr | Stefanie Starke

„Wir kriegen die volle Breitseite ab“

Gemeinde Tittling wünscht sich politische Unterstützung bei modernem Anschluss an die B85
Seit Jahrzehnten werden in den Gemeinden entlang der B85 Gespräche über eine moderne und sichere Anbindung an die Bundesstraße gesprochen – so auch im Markt Tittling.
 

(v.l.) Bürgermeister Helmut Willmerdinger, MdL Dr. Gerhard Waschler und CSU-Ortsvorsitzende Harry Unrecht sitzen über dem Plan der B85.

Der Markt wünscht sich eine moderne und sichere Anbindung an die B85.
Tittling - „Unsere Situation im Bereich Wildenberg gestaltet sich ähnlich wie es beim Anschluss Tiefenbach in die B85 Richtung Passau der Fall ist“, erklärt Bürgermeister Helmut Willmerdinger. Dem Markt Tittling sei sehr daran gelegen, Verbesserungen zu erzielen und den Bürgerinnen und Bürgern mehr Sicherheit bei der Ein- und Ausfahrt auf die Bundesstraße zu gewährleisten. „Es hat in der vergangenen Zeit immer wieder einzelne Unfälle gegeben, darunter auch schwere Unfälle. Vielleicht hält sich die Häufigkeit und Anzahl von Unfällen in Grenzen, dennoch ist jeder Unfall mit Personen- oder Blechschaden einer zu viel“, so Willmerdinger weiter. Die infrastrukturellen Gegebenheiten seien mehr als ausgelastet. „Gerade Höhe Wildenberg, bei den Dinosauriern, ist ein gefährliches Eck: Wenn du hier in der Früh Richtung Passau musst, stehst du lange und musst dann auch noch gefährlich ausfahren – das betrifft zahlreiche Bürger“, merkt auch der CSU Ortsvorsitzende Harry Unrecht an. Die Auffahrt sei nicht mehr standard-gemäß, eine kreuzungsfreie Einfahrt mit Einfädelspur und Beschleunigungsstreifen wären unbedingt erforderlich, auch weil der Lastverkehr übermäßig zunehme. „Wir gehören zudem zu den Hauptverkehrsschlagadern auch in die andere Fahrtrichtung, in die Oberpfalz. Über Tittling führt die Anbindung in den Nachbarlandkreis und auf die Autobahn – unsere 4 Kilometer Bundesstraße durch das Gemeindegebiet sind wirklich stark befahren“, betont der Bürgermeister die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs. Man fokussiere eine moderne Anbindung an die B85 auch im Interesse der Anliegergemeinden.
Ein weiteres Anliegen sei ein Kreisverkehr nach der Ausfahrt der B85 Höhe Tittling-Mitte: „Wir haben hier im Markt ein hervorragendes Angebot von vielen Gewerbetreibenden und sind zudem Standort von vier großen Einkaufsmärkten  zur Versorgung des Umlandes. Es freut uns in besonderer Weise dieses Angebot zur Verfügung stellen und abdecken zu können, aber es müssen auch entsprechend infrastrukturelle Grundvoraussetzungen geschaffen werden“, so Helmut Willmerdinger. Auch die Anbindung an die überörtlich wichtige Kompostieranlage in Masering müsse unbedingt verbessert werden, um umliegende Anliegerstraßen zu entlasten.
Der Markt sei nach Definition des Landesentwicklungsplans nicht umsonst zum Mittelzentrum ernannt worden. „Tittling wächst. Wir haben aufgrund unserer positiv wirtschaftlichen-, aber auch Einwohnerentwicklung mehr Ein- als Auspendler, daher bekommen wir rein vom Verkehr her die volle Breitseite ab“, betont Unrecht. „In Tiefenbach haben die Entwicklungen einen positiven Verlauf genommen und es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass auch die Verkehrssituation im Markt Tittling bald einen spürbaren Fortschritt macht“, so MdL Dr. Gerhard Waschler. 
 

 

 


CSU-Exkursion in die Landwirtschaft

Artikel vom 12.08.2016


Delegierte für Kandidaten-Nominierung am 30. Juli gewählt

Artikel vom 03.07.2016

Quelle: PNP/02.07.2016


Jahreshauptversammlung der CSU-Tittling 2016

Artikel vom 28.04.2016



Quelle: PNP/29.04.2016


CSU Tittling ehrt langjährige Mitglieder

Artikel vom 19.04.2016


Politischer Aschermittwoch findet nicht statt

Artikel vom 09.02.2016

 CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer: 

"Ganz Bayern trauert um die Toten der Zugkatastrophe. Wir sind mit unseren Gedanken bei den Opfern, den Verletzten und den Angehörigen. Aus Respekt vor den Opfern des tragischen Zugunglücks findet der morgige Politische Aschermittwoch der CSU nicht statt."


Politischer Aschermittwoch findet nicht statt

Artikel vom 09.02.2016

 Der politische Aschermittwoch 2016 findet nicht statt. Nähere Informationen auf "www.csu.de".


Gold wert: Ehrenamtliches Engagement über Jahrzehnte

Artikel vom 25.01.2016

Die CSU Tittling gratuliert allen Preisträgern sehr herzlich, insbesondere unseren CSU-Granden „Sir“ Herbert Stadler und langjährigen CSU-Vorsitzenden Reiner Fürst, für die geleistete Arbeit für unsere Heimatgemeinde. Dem langjährigen Marktratskollegen Max Kremsreiter für seinen großen Einsatz und die stets respektvolle Zusammenarbeit im Gemeinderat, sowie Klaus Städele für seinen wichtigen Einsatz in der Tittlinger Vereinswelt. Herzlichen Dank. Euere CSU Tittling, Vorstandschaft.
gez. Harry Unrecht
CSU-Ortsvorsitzender, Fraktionssprecher



Die Geehrten mit den Gratulanten: Gerlinde Kaupa (v.r.), Max Kremsreiter, Klaus Städele, Herbert Stadler, Helmut Willmerdinger, Reiner Fürst, dritter Bürgermeister Robert Koller und zweiter Bürgermeister Josef Artmann. − Foto: Brunner

Tittling. Mit Edelmetall – in Form der Bürgermedaille in Gold – aufzuwiegen versucht die Marktgemeinde das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement dreier früherer Gemeinderäte. Bürgermeister Helmut Willmerdinger würdigte bei einer Feierstunde die Bereitschaft von Max Kremsreiter, Herbert Stadler und Reiner Fürst, Verantwortung in kirchlichen und politischen Organisationen, in Vereinen und Gremien zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und dafür auch geradezustehen. "Nicht genug können wir danken", lautete eine Textzeile aus einem in der Laudatio zitierten Gedicht.
"Alles Tun und Handeln für ihre Gemeinde und ihre Vereine ist zum Wohle der Gesellschaft und ganz gewiss auch zum Wohle eines funktionierenden Gemeinschaftslebens erfolgt", betonte der Bürgermeister am Freitagabend im Grafenschlössl. Den Geehrten, zu denen auch Klaus Städele – ausgezeichnet mit der silbernen Dankmedaille des Marktes – gehörte, verfügten über Qualitäten, "die unser aller Respekt und Anerkennung verdienen".
Die Vorbildfunktion und die Bedeutung des Ehrenamts hob stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa hervor. "Das ist nicht hoch genug einzuschätzen", fügte sie hinzu. Gerade die Kommunalpolitik sei nicht bloß "Politik im Kleinen", sondern sie habe großes Gewicht und bilde die politische Basis in der Gesellschaft. Entscheidungen im Gemeinderat beträfen alle vor Ort, umso mehr Fingerspitzengefühl sei gefordert. Gerlinde Kaupa würdigte ebenso das Engagement in Vereinen als "ungemein wichtig".

Das Urgestein Nicht nur als "Urgestein in der Tittlinger Postgeschichte" und als guter Geist des Tittlinger Postamts sei Max Kremsreiter, von fast allen "der Kremser" genannt, bekannt, sondern auch als engagiert und vorbildlich agierender Marktrat und als Gesellschaftsmensch. "In seiner Zeit von 1984 bis 2008 im Ratsgremium sind viele wichtige Entscheidungen getroffen worden", betonte Helmut Willmerdinger. Erwähnung fanden wegweisende Projekte unter den Bürgermeistern Fischl, Zauhar und Bloch, darunter der Neubau des Alarmzentrums Mitte der 1980er Jahre, der Bau der Dreiburgenhalle mit dem Landkreis, der Umbau der Bahnstrecke zum Donau-Ilz-Radweg und die umfangreiche Marktplatzsanierung, vor allem aber die Errichtung der Tittlinger Zentral-Kläranlage in Kothingrub. Das Investitionsvolumen dafür sei mit 35,7 Millionen D-Mark für damalige Verhältnisse gigantisch gewesen. "Das muss man sich erst einmal trauen", so der amtierende Bürgermeister.
Der "Sir" Als "Sir" aus der "Gentleman-Street", wie er selbst seine Adresse in der Herrenstraße nennt, sprach Helmut Willmerdinger Herbert Stadler an. Er sei über 40 Jahre Verkehrswacht-Stützpunktleiter gewesen, zudem Handelsrichter in Passau, darüber hinaus Mitglied in unzähligen Vereinen, unermüdlicher Pfleger des Dreiburgensee-Geländes mit "Rund-um-die-Uhr-Service" für die Schwanenfamilie von Hanni und Max sowie Initiator der Aktion "Rettet die Ilz". Vorherrschendes Thema Stadlers im Marktrat – nach einer ersten Zugehörigkeit 1977/78 als Nachrücker erneut ab 1990 bis 2014 – war nach des Bürgermeisters Worten die Marktplatzsanierung mit seiner Idee, die Max-Peinkofer-Statue als Blickfang aufzustellen. Stadlers Liebe zum Blümersberg gipfelte in der Erhöhung der Bergkuppel um rund vier Meter auf 575,75 Meter mit Erdreich aus einer Baumaßnahme für die Wasserversorgung, wie der Bürgermeister erzählte, der ebenso an Stadlers Position als stellvertretender Bürgermeister (2006 bis 2014) und Seniorenbeauftragter erinnerte.

Der Jungspund Die zweithöchste Auszeichnung, die der Markt nach der Ehrenbürgerwürde zu vergeben hat, ging auch an Reiner Fürst. "Mit seinen 30 Jahren Mitgliedschaft im Marktrat hat er eine unvorstellbar lange Zeit die Entwicklung, ja, ich neige fast zu sagen, die Geschichte des Marktes Tittling maßgeblich mitgeschrieben und mitgestaltet", wandte sich Helmut Willmerdinger an Reiner Fürst, der im Alter von erst 23 Jahren – als "Jungspund" – am 3. Mai 1984 als Ratsmitglied vereidigt worden war. Fürst habe man "immer als Verfechter der Weiterentwicklung und Modernisierung von Gemeinde und Gesellschaft" erlebt. Erwähnung fand neben Fürsts Aktivitäten im Fischereiverein Dreiburgenland und anderen örtlichen Vereinen dessen Rolle als "Gesellschaftsmensch", der sein Handeln und Wirken immer in den Dienst der ehrenamtlich Tätigen und aller Bürger gestellt habe. Im Marktrat und in diversen Ausschüssen sei er in alle vorgenannten Projekte von der Planung bis zur Verwirklichung eingebunden gewesen, so der Bürgermeister, der auch Fürsts journalistische Arbeit herausstellte, die "gewinnbringend für unsere Heimat, für seine Heimat" eingesetzt worden sei.
Die geehrten ehemaligen Mandatsträger gaben sich im Beisein vieler Ehrengäste – darunter die Altbürgermeister Herbert Zauhar und Waldemar Bloch – bescheiden. Herbert Stadler, der die Auszeichnung auch stellvertretend für seinen Vater, den früheren Kreisrat Sepp Stadler, entgegennahm, schlug aber auch kritische Töne für die Arbeit im Marktrat an: "In letzter Zeit tauchten Gewitterwolken auf, von denen ich hoffe, dass sie sich bald verziehen." Reiner Fürst wünschte sich in Reminiszenz an die Wegbegleiter, allen voran Bürgermeister Michael Fischl als sein politischer Ziehvater, dass im Marktrat für- und nicht gegeneinander gearbeitet werde – zum Wohle Tittlings.
Ein "froher Junge" In den Genuss einer Auszeichnung kam bei der von Sopranistin Barbara Würzburger und Bariton Kurt Brunner, Vize-Leiter der Kreismusikschule und Begleiter am E-Piano, umrahmten Zeremonie auch Klaus Städele. Der Gründungsinitiator beziehungsweise Mitbegründer von gleich drei Tittlinger Vereinen – Kegelclub "Frohe Jungs" (1990), Minigolf-Club Dreiburgenland (1991) und Laienbühne (2000) – durfte sich über die Dankmedaille des Marktes in Silber freuen. "Mit seinem ehrenamtlichen Engagement in vielen örtlichen Vereinen und gemeinnützigen Organisationen bringt sich Klaus Städele vorbildlich in die Gesellschaft ein", ließ Bürgermeister Willmerdinger wissen. Im Fokus stand die Kreativität Städeles, aus dessen persönlicher Feder vier der bisher von der Tittlinger Laienbühne erfolgreich aufgeführten zwölf Stücke stammen. Städele gab Dank und Anerkennung weiter an die jeweiligen Vereinsmitglieder und die Familie. Die Medaille "gehört eigentlich uns allen", erklärte er.
 
Quelle: PNP/Brunner vom 25.01.2016


Interessantes

TAGESORDNUNG





Wo was los ist

Veranstatungskalender

WERKZEUGE